New York

Tragbare Kunst bei Sight Unseen

Kette "No. Ultra" von Iacoli & McAllister aus Messing und Wildleder. $260 (ca. €190). Foto: Paul Barbera

Kette "No. Ultra" von Iacoli & McAllister aus Messing und Wildleder. $260 (ca. €190). Fotos mit Model: Paul Barbera

Kuratorinnen Monica Khemsurov und Jill Singer sind die Gründerinnen von Sight Unseen, einem Online-Magazin, das Einblick in Leben und Inspirationen von Kreativen gewährt. Mit Interviews, Atelierbesuchen, Buchauszügen, Führungen durch Manufakturen und Skizzen dokumentiert Sight Unseen die kreative Praxis von internationalen Künstlern und Designern. Nun haben die beiden ihre Seite um einen Online-Shop erweitert. kompletten Post lesen

Berlin

DER GROSSE CHINESE

Ab morgen kann man in dem wunderschönen und weltberühmten Museum „Louisiana“,  nördlich von Kopenhagen, die Werke des chinesischen Ai Weiwei bewundern. Hier findet man einige von seinen markantesten Arbeiten und eine Reihe dokumentarischer Filme, die seine aktivistischen Arbeitsmethoden zeigen.

Ai Weiwei wurde im Oktober vom führenden Kunstmagazin „Art Review“ zum machtvollsten Künstler des Jahres gekürt. Er ist Chinas berühmtester
heutiger Künstler. Im Herbst 2010 hatte er seinen Durchbruch, als er die große Turbinenhalle von Tate in London mit mehr als 100 Millionen handgemachten bemalten Sonnenblumensamen aus Porzellan füllte.

In seinem Heimatland ist er widerum dafür berüchtigt, dass er mit seinen politischen Äußerungen nicht zurückhält und unter anderem versucht hat Korruptionen zu enthüllen. Außerdem wurde er in Beijing festgenommen, zwei Monate festgehalten und das ohne offizielle Anklage.

Die Ausstellung und „Louisiana“ selbst sind einen Besuch wert. Ai Weiwei kann vom 18. November bis 12. Februar 1012 erlebt werden.

www.louisiana.dk
www.aiweiwei.com

 

Ai Weiwei, Template “after the storm” 2007

 

 Ai Weiwei, Rooted Upon 2009

 

Ai Weiwei, Web of light 2008

 

Ai Weiwei, Coloured vases 2006

 

Paris

Der König der Nacht

Es ist schwer (eigentlich unvermeidlich) in Paris zu leben und nicht von André gehört zu haben. Sei es im Zusammenhang mit seiner Arbeit als Graffitikünstler, oder als Discothekenguru, Lebemensch oder Creative Director, denn “Alle Wege führen zu Andre”.  Der in Schweden geborene Nachtschwärmer hat überall seine Antennen  und hinterlässt überall seine Spuren.

Andre

Andre vor seiner Bibliothek

Andre hat im Alter von 13 Jahren zu taggen angefangen und bis heute so wie er sagt ungefähr 300000 Graffitis gemacht. Seine “Love Graffitis” wurden schnell zum Talk of the Town in Paris und heute hat er sogar seinen eigenen Raum im Palais de Tokyo (BlackBlock).

Postkästchen in Paris

Eines der vielen Graffitis von Andre

Nachdem er, wie er selbst sagt, “die Strassen verlassen hat”, widmete sich Andre mehr der kommerziellen Kunst. So hat er viele Zusammenarbeiten mit grossen Marken unternommen… Louis Vuitton, Weston, Mitsubishi etc.

Heute ist er Mitbesitzer der angesagtesten Clubs von Paris (Le Baron, Chez Moune, Montana) nur um einige zu nennen. Aber auch auf der anderen Seite des Ozeans ist er an den heissesten Schuppen beteiligt (Boumboum Club in NY und das Beatrix).

Man trifft ihn dort wo man ihn am wenigstens erwarten würde. Damit wir auch alle etwas von seinen nächtlichen Eskapaden sehen können, kann man vieles in dem Blog seines besten Freundes, Olivier Zahm, lesen (www.purple.fr/diary).

Andre und Olivier Zahm

Unzertrennlich, das nächtliche pariser Duo

London

Geheimer Club

The girls look good

Es gibt einen neuen Club in der Stadt. Wie er heißt, darf ich leider nicht sagen, aber wer schlau ist, findest es auch so heraus. Zu dem Club gehört ein Restaurant, in dem gallische Köstlichkeiten serviert werden. An großen, runden Tischen sitzen um die 30jährige aus bestem Hause. Eine Exfreundin von Prinz William zum Beispiel, ein blondes Mädchen, das früher sehr hübsch war und einen Bindestrich im Nachnamen trägt. Und Chelsy Davy, die Ex von Prinz Harry, läuft von einem Tisch zum anderen, oder steht auf der Terrasse und raucht. Der Raum ist beleuchtet wie die Eingangshalle einer Schule und so kann man genau sehen, was sie trägt: ein asymmetrisches kurzes Kleid von Topshop mit schwarzer Spitze, blickdichte Strumpfhosen und Ankle-Boots mit Keilabsatz und kleiner Schnalle. Gar nicht so besonders. kompletten Post lesen

Berlin

CHIC IN JAPAN – TEIL 2

Das Ageha gilt als größter Club Asiens, wurde 2003 eröffnet und liegt in Shin-Kiba, einem äußeren Bezirk von Tokio. Foto: ageha.com / higher-frequency.com

Samstag um 23 Uhr, im Zentrum Shinjuku. Der letzte Zug fährt um Mitternacht. Auch am Wochenende. Willkommen im Tokioter Nachtleben. kompletten Post lesen