New York

Sisters Are Doin’ It for Themselves

Soundtrack zum Wahlergbnis

Mein Soundtrack zum Wahlergbnis

Aufatmen. Barry hat gewonnen. Noch besser: Mitt Romney hat verloren. Die amerikanischen Wähler haben bewiesen, dass sie tatsächlichen wissen, dass es 2012, nicht 1954, ist. Und am besten: Statt garstiger alter Männer, die glauben, Frauen in Sachen Vergewaltigung („von Gott gewollt“) und Abtreibung („von Gott nicht gewollt“) hineinreden zu dürfen, wurden verdammt coole Ladies in den Senat gewählt. Und nun gibt es den höchsten Frauenanteil im US-Senat aller Zeiten. Yes! Danke Amerika, du bist gar nicht so schlimm, wie du manchmal tust.

Die Wahl war also nicht nur ein Gewinn für die Modewelt (vier weitere Jahre Michelle Obama!), sondern – unter anderem – auch für Frauen. Und während Ann Romney überlegt, welche Plätzchen sie backen könnte, um Mitt zu trösten, tanze ich zu diesen Songs:

Eurythmics: Sisters Are Doin’ It For Themselves

Seit Dienstag singe ich „Sisters Are Doin’ It for Themselves“ von Annie Lennox und Aretha Franklin. Eurythmics und Aretha kollaborierten 1985 für diese Hymne, in der sie bejubeln, dass der Spruch „Hinter jedem großen Mann steht eine große Frau“ nicht mehr gilt, sondern dass Schwestern ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Jawohl!

Hier eine Hammer-Version von der superhotten Joniece Jamison (das Originalvideo auf Youtube lässt sich in Deutschland leider nicht ansehen):

Queen Latifah: U.N.I.T.Y

“Who you calling a bitch?” Dreißig Jahre, nachdem Aretha Franklin R.E.S.P.E.C.T. forderte, rappte the one and only Queen Latifah 1994 voller Wut gegen die abwertende Geringschätzung von Frauen. High Five, Queen Latifah!

Destiny’s Child: Independent Women

„Try to control me boy you get dismissed.“ Wer etwas gegen die Unabhängigkeit von Frauen hat, fliegt raus! Gib’s ihnen, Bey!


Destiny’s Child – Independent Women by Drunken-Li-Dragon

 

Salt N Pepa: None of Your Business

Man mag es kaum glauben, aber in den Monaten vor der Wahl wurden mussten sich Frauen von Verhütungs- und Abtreibungsgegnern als Schlampen bezeichnen lassen. Ja, im Jahre 2012. 1993 ließen Salt N Pepa eine Schimpftirade gegen alle los, die ein Problem damit haben, dass auch Frauen Spaß an Sex haben können. Die Doppelmoral der Sittenprediger, sowohl Männer als auch Frauen, sei ihnen sch***egal: „How many rules am I to break before you understand / That your double standards don’t mean shit to me?“

None of Your Business by Salt n Pepa by swbrwnskin

Bikini Kill: Rebel Girl
Keine Liste mit feministischen Hymnen wäre komplett ohne Bikini Kill. Eine Ode an revolutionäre Mädchen. Die Zeile „Rebel girl / You are the queen of my world“ widme ich den Senatorinnen, die am Dienstag gewählt wurden!

Hoffen wir, dass ich 2016, nach der nächsten Wahl, die Liste um „Who run the world? Girls!“ ergänzen kann!

Auf dieses Thema gibt es 2 Reaktionen

  1. Yeah, baby! Es wird!

  2. Dein Beitrag sprüht vor Vergnügen! Ansteckend! Wir haben die alten CDs von Anni Lennox & Co. herausgeholt und gehört. Ich glaubte bisher, die gehören mehr zu meiner Generation, aber gute Musik ist eben zeitlos….

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


1 × = 6

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>