
Nomia Spring/Summer 2013
Die New York Fashion Week ist eigentlich schon Schnee von gestern, selbst die London Fashion Week ist inzwischen vorbei und alle blicken diese Woche nach Mailand. Trotzdem hier noch ruckzuck der zweite Teil meiner Highlights der New Yorker Fashion Week – wie in der letzten Woche sind das die Kollektionen von jungen Designern, die man auch außerhalb New Yorks im Auge behalten sollte: Nomia, Gretchen Jones und Suzanne Rae.
Nomia
New York City Girl Yara Flinn (hier geboren und aufgewachsen) wurde für die Nomia-Kollektion fürs kommende Frühjahr vom Streetstyle dieser Stadt inspiriert, heraus kam ein Mix aus schicken, weichen Silhouetten und tougher Attitüde, „Wallewalle“ trifft auf Shirts, auf denen „Whatever“ steht.
Gretchen Jones

NYFW Gretchen Jones
Für Gretchen Jones begann die Kollektion für Spring/Summer 2013 mit Joan Didions Essay „Where the Kissing Never Stops“ über Joan Baez und dieser Auszug beschreibt die Essenz ihrer Inspiration:
“Joan Baez was a personality before she was entirely a person, and, like anyone to whom that happens, she is in a sense the hapless victim of what others have seen in her, written about her, wanted her to be and not be. The roles assigned to her are various, but variations on a single theme.”
— Joan Didion, “Where the Kissing Never Stops”
Gretchen fing daraufhin an, Joan Baez’ Album Any Day Now zu hören und an ihrer Kollektion zu arbeiten. Joan Didions Essay und Joan Baez’ Album wurden beide 1968 veröffentlicht, völlig klar also, dass Batik zu sehen ist.
Rund 70% der Materialien, aus denen Gretchen Jones diese Kollektion kreierte, sind ethisch und ökologisch nachhaltige Produkte, sie verwendet z.B. Bio-Baumwolle und setzt auf heimische Produktion.
Suzanne Rae

Suzanne Rae NYFW Spring/summer 2013. Fotos: Christopher Gabello
Die Entdeckung der Arbeiten von Fotografin Francesca Woodman führte für die Brooklyner Designer Suzanne Rae zur Inspiration für Spring/Summer 2013. Die Kollektion, so Suzanne Rea, „erkundet die sonderbare Fähigkeit einer Frau, zugleich grazil und stark zu sein.“
Die minimalistische Kollektion besteht vor allem aus weichen, neutralen Tönen wie Off-White, Grau-, Blau- und Goldtönen, kombiniert mit Schmuck von WXYZ Jewelry.
Auch Suzanne Rae weiß, dass es möglich ist, Mode auf nachhaltige Art und Weise zu produzieren. So versucht sie jede Saison, mehr und mehr öko-freundliche Materialien zu verwenden und sie lässt alles hier im New Yorker Garment District produzieren, denn: Ohne die heimischen Produktionsstätten könnten junge, unabhängige Designer keine Kollektionen zu Stande bringen. Applaus.
























