
Vogue Italia, Afro Look, Foto: Jason Eric Hardwick, Models: Bettine MCabe, Grace Bol, Hollis Wakeema
Die Vogue Italia widmet der unterschiedlichen Beschaffenheit natürlichen Haars eine ganze Serie mit dem Namen „Afro Look.“ Stars sind darin die Models Yordanos T., Natasia, Grace Bol, Bettine MCabe, Hollis Wakeema – und ihr Haar.
Als jemand, der sich auch wenn es um Mode geht, für Faktoren wie Ethnizität und Gender interessiert, schaue ich während der Modewochen gerne nach Trends in der aufgebrezelten Fashionmeute am Lincoln Center oder in den Les Tuileries, die nicht dem Mainstream entsprechen. Und ich freue mich, wenn ich – inzwischen immer häufiger – einen Afro herausstechen sehe.

Solange Knowles und Julia Sarr-Jamois
Frauen wie Solange Knowles und Julia Sarr-Jamois (Fashion Editor des Wonderland Magazine), die einen faszinierenden Stil haben, sehr erfolgreich sind und sich dazu entscheiden, das Haar natürlich zu tragen, zeigen der Welt: Krauses Haar, ein „Afro,“ kann durchaus schön sein! Jawohl!
Die Vogue Italia bemüht sich seit einer Weile darum das, was die Modebranche lange versäumt hat, zu begradigen. Franca Sozzani und ihr Team zelebrieren regelmäßig Black Beauties und ein Schönheitsideal, das um einiges vielfältiger ist als das, was wir in den meisten Magazinen zu sehen bekommen.

Vogue Italia, Afro Look, Foto: Jason Eric Hardwick, Models: Yordanos T, Nastasia
Aktuell feiert die Vogue den „Afro,“ beziehungsweise die unterschiedlichsten Afros. Die Strecke „Afro Look,“ fotografiert von Jason Eric Hardwick, zeigt mit Yordanos T., Natasia, Grace Bol, Bettine MCabe und Hollis Wakeema Models, die eine ganze Bandbreite an Hauttönen und Haarstrukturen haben. Ziel: Auch die Vielseitigkeit des natürlichen krausen Haars zu zeigen.
Yomi Abiola von der Vogue Italia fragte sich, warum es immer die gleichen Stereotype sind, in denen dunkelhäutige Frauen fotografiert werden:
„Es gibt das exotische sexy Video-Girl, die afrikanische Soul Sistah, die 70er-Jahre-Afro-Queen und dann noch das, was ich gerne ‚das in Schokolade getauchte weiße Mädchen’ nenne.“
Sie fragt:
„Haben die Leute aufgehört, um sich zu schauen und sehen nicht, dass sich Dinge geändert haben? Frisuren haben sich verändert und Identitäten haben sich entwickelt.“

Vogue Italia, Afro Look, Foto: Jason Eric Hardwick, Model: Grace Bol
Yomi Abiola erwähnt auch, dass es gar nicht so einfach war, Models für das Shooting zu finden: Viele Agenturen in New York waren regelrecht erschrocken und wussten nicht, wie sie auf die „Afro-Haar“-Anfrage reagieren sollten. Vielleicht können auch die nun anfangen umzudenken, wenn sie das tolle Resultat sehen.
Die Schönheiten wurden übrigens von Darlene und Lizzy Okpo gestylt, ums Haar kümmerte sich Taichi Saito.

Vogue Italia, Afro Look, Foto: Jason Eric Hardwick, Model: Hollis Wakeema

ach ja sollen wir besser alle so aussehen wie “Fashion Bloggerin” Sophia aus NewYork, da würden uns doch die Freunde schreiend wegrennen, oder soll unser Stylevorbild diese graue Maus da aus Berlin sein, entschuldigt der Name ist mir gerade entfalen, aber mit erlaub und das ist nichts gegen den Charakter nur gegen as Aussehen – ist das Euer Ernst??
Wow.
Hahaha, wie schön! Gesine heißt die graue Maus. Sophia, wir Blondies reißen es halt nicht als “Fashion Blogger”. Wir können uns keinen Brünetten Dutt oben auf den Kopf setzen wie die anderen. Das Leben ist echt hart! Puh.
Also ich verstehe den Kommentar von Svenja nicht. Die im Artikel gepriesenen Damen sehen ja nun so gar nicht aus wie die Bloggerin selbst. Wie kommt also diese Empörung zustande? Ein Mysterium.
Ich für meinen Teil werde mir jetzt jedenfalls erstmal den brünetten Dutt öffnen und Papilloten eindrehen um den Afro-Look zu feiern.
Hi,
also so einen freundlichen Blog liest man gerne. Hier wird Mode noch ganz freundlich, ohne Interpunktion und Grammatik diskutiert. Ich gratuliere den Bloggerinnen und natürlich auch der Leserin.